FAQ
 
 
Wo wird operiert?
Wir operieren im eigenen Operationssaal in der Praxis.
 
Wer wird operiert?

Hunde, Katzen, Nagetiere... im Zweifelsfall immer persönlich nachfragen.
 
Was wird operiert?
 
Woran erkenne ich, ob mein Tier krank ist?

Wenn Sie bei Ihrem Hund erkennen, dass er sich abnormal verhält, z.B. sein Futter verweigert und / oder deutliche Anzeichen einer organischen Erkrankung zeigt, sollten Sie mit Ihrem Hund dringend einen Tierarzt aufsuchen.
 
Hat mein Tier sich vergiftet?

Eine Vergiftung beim Hund ist immer ein Notfall !!!!!
Rufen Sie sofort den Arzt oder Notarzt an. Erste Hilfe Maßnahmen finden sie HIER, ebenso wie einen allgemeinen Ratgeber zu Vergiftungen.
 
Welche Impfungen braucht ein Welpe?

Ab der 8. Alterswoche sollten Welpen gegen Hepatitis, Zwingerhusten, Staupe, Leptospirose und Parvovirose geimpft werden. Diese Grundimmunisierung muss zweimalig erfolgen. Je nach Vorschrift ist auch eine Tollwutimpfung nötig.
 
Sind Hundekrankheiten für mich gefährlich?

Die meisten Krankheiten der Hunde sind für den Menschen ohne Gefahr, mit Ausnahme, der auf den Menschen übertragbaren Tollwut. Auch Parasiten sind übertragbar: Die Spulwürmer und Bandwürmer mit teils gefährlichen Arten, Zecken und der harmlosere, aber unangenehmen Flohbefall und Milbenbefall.
 
Ich will mit meinem Tier ins Ausland, was muss ich beachten?

Verschiedene Urlaubsländer haben verschiedene Einreisebestimmungen. Hilfe finden sie unter Tier & Ausland, oder direkt bei Intervet. Ganz wichtig sind die regelmässigen Schutzimpfungen, der EU-Heimtierpass und der Mikrochip!

 
Wie kann oder muss ich mein Tier versichern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Haustier zu versichern. Neben der obligatorischen Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung kann man bei einigen Versicherungen auch sogenannte Unfall- und OP-Versicherungen abschließen. Mehr Infos finden sich im Hundeinfoportal, aber auch wir können Sie beraten.
 
Kastration?

Man kastriert aus verschiedenen Gründen. Zur Prävention von Prostataerkrankungen, bei Verhaltensproblemen oder auch nur weil man keinen Nachwuchs möchte. Es gibt jedoch auch nichtchirurgische Möglichkeiten. Fragen Sie uns.
 
Juckreiz

Kratzen könnte ein Warnzeichen für eine Hauterkrankung sein. Gründe können sein: Allergien, Parasiten, Infektionen, Stoffwechselerkrankungen, Tumore und Immunerkrankungen.
 
Durchfall

Ursache können Darmparasiten sein. Vorsicht! Solche Darmparasiten können ansteckend sein und den Menschen schädigen. Katzen sind dafür anfälliger.
 
Flöhe

Flöhe verursachen Juckreiz, Irritationen und extremes Unwohlsein. Nicht nur beim Tier. Ausserdem vermehren sich Flöhe unglaublich schnell und fühlen sich überall dort wohl, wo es warm und kuschelig ist. Da sie auch Bandwürmer übertragen und Blutarmut verursachen können, ist es dringend anzuraten, den Tierarzt zu kontaktieren. Flöhe können präventiv behandelt werden, aber auch medikamentös.
 
Zecken

fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 17° bis 20° am wohlsten. Daher sind je nach Temperatur Zecken auch außerhalb der Sommerzeit anzufinden. Manche Arten überwintern buchstäblich in Wohnungen und Häusern der Menschen. Sie verursachen auch für den Menschen gefährliche Krankheiten. Borreliose, Babesiose (Hundemalaria), Anaplasmose (Vorsicht! Übertragbar!!!), Ehrlichiose (wie Anaplasmose mit Fieber, Apathie, Durchfall und Erbrechen, aber zusätzlich mit Blutungen verbunden), FSME (ebenfalls übertragbar!!). Man kann Zecken präventiv behandeln, ebenso kann man mit Impfungen schützen. Nichts desto trotz sollte man wissen, wie man eine Zecke entfernt. Fragen sie zur Prävention ihren Tierarzt, denn manche Hunde-Spot-Ons können für Katzen tödlich sein!
 
Übergewicht

liegt, wenn nicht an einer Schilddrüsenerkrankung, meist an zu wenig Bewegung und zu viel Futter. Erstellen sie einen Ernährungsplan, geben sie weniger Leckerli und gehen sie mit Ihrem Hund mindestens 1 Stunde täglich (je nach Rasse auch mehr) an die frische Luft. Das tut nicht nur dem Tier gut.
 
Haarausfall

siehe Juckreiz
 
Schmerzen

äußern sich durch verminderten Appetit, Zurückschrecken vor Fressen, mangelnde Körperpflege, Nagen und Belecken, Aggressivität, Verlust des Spieltriebs, ängstliches Gesicht, Lahmen, gekrümmter Rücken. Kontaktieren sie bei Alarmzeichen sofort ihren Tierazt. Chronische Schmerzen können langfristig zu eigenständigen Krankheiten führen.
 
Würmer

führen zu Blutarmut und Abmagerung. Im schlimmsten Fall führen Würmer zum Tod. Manche Würmer sind übertragbar, und führen beim Menschen zu Schädigungen der Organe, Nervenbahnen und des Hirns. Ein Befall des Auges kann zu Blindheit führen. Tiere nehmen Würmer über die Muttermilch auf (bei Jungtieren), aber auch durch Schnuppern an Kot, oder durch das Fressen von Mäusen. Entwurmen sie ihr Tier regelmässig!
 
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

kann bei Hunden ab 7 - 9 Jahren auftreten. Bei Katzen um das 10. Lebensjahr. Zucker äußert sich durch vermehrtes Trinken und erhöhten Urinabsatz, gesteigerte Futteraufnahme bei Gewichtsverlust, sowie Appetitmangel und Erbrechen bei Katzen. Ob ihr Tier zuckerkrank ist, lässt sich über eine einfache Blutuntersuchung herausfinden.
 
Impfung Hund

Hunde müssen grundsätzlich gegen übertragbare Krankheiten geimpft werden, da einige davon tödlich sein können. Eine Grundimmunisierung wird in der 8., 12. und 16. Woche vorgenommen. Dann zum 15. Monat, und in Absprache mit dem Tierarzt die Folgeimpfungen. Geimpft wird gegen Tollwut, Staupe, ansteckende Leberentzündung, Parvovirose und Leptospirose. Aber auch gegen Borreliose (Zecken), Babesiose, Pilzinfektionen und Zwingerhusten.
 
Impfung Katze

Impfungszeiträume wie beim Hund. Geimpft wird u.a. gegen Tollwut, Katzenschnupfen, Katzenseuche und Katzenleukämie.
 
Schilddrüsenerkrankungen

--> Unterfunktion: Äußert sich durch schlappe Körperhaltung, schläfriger Blick, Fellveränderungen, Ohrenentzündungen, Gewichtszunahme. Kann mit Hormontabletten behandelt werden.
--> Überfunktion (vor allem bei Katzen): Äußert sich durch Übernervosität, Aggression, hohes Fressverhalten bei Gewichtsabnehme. Folge: Herz- und Nierenschäden. Es gibt unterschiedliche Therapiemöglichkeiten.